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Annas Spuren

| von Dr. Wesolowski | 0

Buchcover "Annas Spuren"

Per Zufall stößt Sigrid Falkenstein auf ein Familiengeheimnis: Anna war geistig behindert; die Nazis vollstreckten an ihr 1940 den "Gnadentod" in der Gaskammer von Grafeneck. Als sie den Namen ihrer Tante auf einer Tötungsliste findet, beginnt sie zu recherchieren: Aus dem Familiengedächtnis, mithilfe alter Fotos und durch das Studium von Patientenakten rekonstruiert sie Annas Lebensgeschichte und erzählt sie in einem bewegenden Buch.

Annas Tod steht für den Massenmord an etwa 300.000 psychisch kranken, geistig und körperlich behinderten Menschen, die im Sinne der Rassen- und Erbhygiene vernichtet wurden. Sigrid Falkenstein, die 2017 hierzu bei der Gedenkstunde im Bundestag 2017 vortrug, liest aus Ihrem Buch und informiert zur sog. Aktion T4.
Die Lesung ist zugleich offizielle Veranstaltung der Barlachstadt Güstrow zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus und Teil der dieses Jahr in Güstrow stattfindenden landesweiten Gedenkveranstaltung "erinnern | betrauern | wachrütteln" für die Opfer der »Euthanasie« und Zwangssterilisierung in Mecklenburg-Vorpommern zur NS-Zeit.

Montag 27.01.2020, 19:30 Uhr, Eintritt frei

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